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War Grave: Free Will (Review)

Artist:

War Grave

War Grave: Free Will
Album:

Free Will

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 48:16
Erschienen: 26.09.2025
Website: [Link]

WAR GRAVE sind nicht etwa ein IRON MAIDEN-Ableger, auch wenn Frontmann Roman Kantoch bisweilen einen ähnlichen Heldentenor wie Bruce Dickinson abgibt. Das bleibt aber nicht einzige Ähnlichkeit zu den eisernen Jungfrauen, mit denen sich WAR GRAVE auch das Heimatland teilen.


Auch die Gitarrenharmonien und die Rhythmusstruktur von epischen Stücken wie „Light ‘Em Up“ würden im Kontext einer jüngeren Steve-Harris-Komposition gut funktionieren, während „Night Hunter“ mit seiner Thrash-Metal-meets-Bruce-Dickinson-Stimmlage-Kreuzung äußerst gut gelungen ist.


Eine weitere Parallele zu den erwähnten Heavy-Metal-Titanen ist, dass „Free Will“ enormes Wachstumspotenzial birgt. Während Stücke wie „Break These Chains“ oder der melodieverliebte Groover „Rise Of The Titans“ marginale HALLOWEEN-Vibes versprühen, klingen auch immer wieder JUDAS PRIEST-verdächtige Gitarren an, womit WAR GRAVE bisweilen unverhohlen zu ihren Vorbildern aufschauen, ohne offensichtlich zu kopieren.
Stattdessen reißt du Musik durch ihre Fülle an Harmonien und Melodien unkompliziert mit, ohne dass die Musiker ihr Können verbergen würden. Daraus ergibt sich eine Reihe von Ohrwürmern, die zugleich Heavy Metal-Nostalgie versprühen, aber auch frisch und knackig in die musikalische Moderne passen.


„Forever With Me“ setzt am Ende auf Menschlichkeit und mit den Schicksalen diverser Kriegstoter auseinander. Dass hier Pathos und melodische Epik Hand in Hand gehen, passt daher gut ins Bild. Gleiches gilt für den dynamischen Aufbau des Stücks, das vom verschleppten Start weg, plötzlich in ein mitreißendes Gitarrenduell verfällt, während sich der Gesang sehr passend mit den Harmonien der Saitenfraktion ergänzt.


FAZIT: WAR GRAVE transportieren auf „Free Will“ den ursprünglichen Geist des klassischen Heavy Metal in die Gegenwart und würzen mit dem ein- oder anderen Thrash-Metal-Riff nach. Derweil kommt die Epik nie zu kurz, womit die Engländer einen vielversprechenden Album-Einstand präsentieren, der das Heavy-Metal-Herz durchaus höher schlagen lässt.

Dominik Maier (Info) (Review 381x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
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Tracklist:
  • The Foreshadowing
  • Free Will
  • Night Hunter
  • Break These Chains
  • As Far As You Can Go
  • Light 'Em Up
  • Rise Of The Titans
  • Wolf and Raven
  • Only Here and Now
  • Forever With Me

Besetzung:

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